Was hat Mission und Vision mit den Kompetenzen von Gründern und Mitarbeitern zu tun?

vision mission Kompetenz gruender YOUGOFIRST

Was hat Mission und Vision mit den Kompetenzen von Gründern und Mitarbeitern zu tun?

Bei den Kompetenzen von Gründern und Mitarbeitern geht es oftmals darum, dass sie eine entsprechende Fachkompetenz in einem bestimmten Arbeitsgebiet mitbringen. Sie sollten in ihrem Kernbereich über das benötigte Wissen und die erforderlichen Kenntnisse verfügen. Das ist das sogenannte Handwerkstool um überhaupt eine Aufgabe übernehmen zu können.

Doch darüber hinaus beschäftigt uns bei der Gründung eines Unternehmens ja mehr. Es gibt einen klaren Grund weshalb wir ein Unternehmen gründen oder ein neues Produkt entwickeln. Dahinter liegt sozusagen eine Vision und eine Mission, die wir uns zum Auftrag genommen haben. Dies sollten wir klar formulieren und mit Gefühlen übersetzen, damit wir dies auch in dem was wir tun rüber bringen, denn erst ein mit der Vision und Mission verbundenes Gefühl bringt das MEHR an Motivation.

Fragen, die wir uns stellen sollen!

  • Warum machen wir was?
  • Was motiviert uns?
  • Was wollen wir erreichen?
  • Wie wollen wir es erreichen?

Wenn die Antworten daraus ergeben, dass es uns Spass macht und wir Freude daran haben, bei dem was wir machen, dann sollten wir das nicht für uns behalten.

Der Einfluss auf die individuellen Kompetenzen

Bei den individuellen Kompetenzen ist das durch verschiedene Bereiche zu definieren. (siehe Weinert, 2001) Davon umfasst sind folgende Facetten: Motivation, Wissen, Können, Handeln, Verstehen, Fähigkeit, Erfahrung.
Damit lässt sich aber schon erkennen, dass nur ein Teil unserer Kompetenz aus den erlernten kognitiv verankerten Fähigkeiten und Fertigkeiten besteht, sondern im Besonderen auch von der Bereitschaft zu Lernen und zu Handeln.

Kenntnisse sind das Ergebnis der Verarbeitung von Information durch Lernen. Kenntnisse bezeichnen die Gesamtheit der Fakten, Grundsätze, Theorien und Praxis in einem Arbeitsbereich.
Fertigkeiten beschreiben die Fähigkeit, Kenntnisse anzuwenden und Know-how einzusetzen, um Aufgaben auszuführen und Probleme zu lösen. Dabei ist zu unterscheiden zwischen kognitiven Fertigkeiten (logisches, intuitives und kreatives Denken) und praktische Fertigkeiten (Geschicklichkeit und Verwendung von Methoden, Materialien, Werkzeugen und Instrumenten).

Kompetenz ist folglich die nachgewiesene Fähigkeit, Kenntnisse, Fertigkeiten sowie persönliche, soziale und methodische Fähigkeiten in Arbeitssituationen zu nutzen.

Dazu zählt im Besonderen die Übernahme von Verantwortung und Selbstständigkeit. Die Kernkompetenzen werden in folgende Bereiche unterteilt

  • Sammlung, Analyse und Organisation von Informationen
  • Vermittlung der Ideen und der Informationen
  • Planung und Organisation der Aufgaben
  • Zusammenarbeit mit Anderen und in Teams
  • Einsatz und Entwicklung von neuen Ideen und Techniken
  • Lösung von Problemen
  • Verwendung von technischen Hilfsmitteln

 3 verschieden Ausreifungsebenen bei den Kompetenzen festgestellt werden:

  1. Ebene 1 bezieht sich auf die Fähigkeit Anweisungen umsetzen zu können.
  2. Ebene 2 erfordert die Fähigkeit die passende Methode und Ressource auszuwählen um das gewünschte Ergebnis zu erreichen.
  3. Ebene 3 beinhaltet bereits die Fähigkeit neue Zugänge und Vorgehensweisen zu entwickeln um ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen oder ein Ergebnis zu verbessern.

Unter dem Aspekt der Lernfähigkeit und der Motivation erhalten wir aber erst den wirklich Output von Kompetenz. Damit wird „möglich gemacht“. Deshalb ist Motivation oder der SOUL im Unternehmen, und bei den Einzelnen, einer der wichtigsten Faktoren für den Erfolg.

Nach dem Motto “wir werden jeden Tag ein bisschen besser”. Das sollte hinter unserem Tun stehen, sei es alleine, für uns oder im Team und für das Unternehmen.
Wenn wir jeden Tag etwas besser werden, dann können wir in einem Jahr viel erreichen und es ist die Summe der kleinen Schritte, die das Große möglich machen.

Gründer oder Mitarbeiter sind dann wirklich großartig, wenn sie regelmäßig die Standard-Anforderungen in der Arbeit und Aufgabe überschreiten. Wenn sie sozusagen mit dem ganzen Herzen bei der Arbeit sind und einen Mehrwert in ihrem Tun erkennen. Oftmals ist damit das Gefühl verbunden etwas Wertvolles für das Unternehmen und für die Kunden zu bieten und leisten zu können, und damit auch die Umwelt oder sogar die Welt ein bisschen besser zu machen.
Wenn das gegeben ist, dann sagen die neuro-wissenschaftlichen Studien auch, dass durch die eine erhöhte Ausschüttung von Dopamin erfolgt, wodurch wir zusätzlich offener für neue Ideen werden, wir schneller lernen, die Motivation steigt und wir dadurch eine erhöhte Produktivität an den Tag legen.

Mission und Vision des Gründers als Dopamin für Erfolg?

Die Top Performer oder die absoluten Leistungsträger in einem Unternehmen sind von einer höheren Absicht und Bestimmung getrieben. Und sind daher in der Folge ständig darum bemüht ihre Kompetenzen und ihr Wissen zu erweitern. Ihr Kernziel ist es nicht einfach gut zu sein in dem was sie machen, sondern großartig also besser zu sein. Wenn sie schlafen gehen, dann fragen sie sich: “was kann ich morgen tun, um einfach besser zu sein”. Leistungsträger sind immer bemüht über das Mindeste zu gehen. Für sie zählt nicht einen Gehaltsscheck nach Hause zu bringen, sondern ihnen ist ihre Arbeit wichtig und sie wollen damit auch etwas in ihrer Umwelt bewirken. Sie sind dadurch zufriedener in ihrem Leben und zumeist produktiver als andere durchschnittliche Mitarbeiter.

Um als Gründer und Unternehmer mehr zu erreichen, ist es wichtig meine Mission und Vision hinter meiner Aufgabe zu sehen, zu erkennen und zu leben. Daraus resultiert eine höhere Motivation und eine Begeisterung, die ich auf alle Mitwirkenden im Unternehmen übertragen kann.

Erfolg im Unternehmen

Wir erreichen  in unserem Geschäftsleben viel mehr, wenn wir uns dazu entscheiden am nächsten Tag etwas in einem Punkt besser zu machen. Suche Dir aus in welchem Bereich Du das einsetzen will. Damit gehen wir alle über unser Mittelmaß hinaus und durch unsere bewusste Umsetzung in einem Punkt, werden wir auch besser.
Dies lässt sich auf alle Bereiche ausdehnen:
• die Kommunikation mit Kollegen
• der Umgang mit Kunden
• die Konzentration auf eine Aufgabe
• die Fähigkeit zuzuhören
• die Fähigkeit zu sagen, was einen bewegt
• ich gäbe mein KnowHow weiter, damit wer anderer auch besser werden kann.

Oder einfach gemäß diesen Punkten – überlege Dir dazu in jedem Bereich einen Punkt, wo du besser werden kannst. Und setzen ihn am nächsten Tag um.
Pro Wochentag such Dir einen Bereich aus – dann wirst Du in allen Bereichen jede Woche besser werden

YOU GO FIRST

Es ist das WHY wie Simon Sinek sagt, das WARUM, das darüber entscheidet die richtigen Mitarbeiter und Kunden zu haben. Warum sollte ein Mitarbeiter in Eurem Unternehmen arbeiten. Warum sollte ein Kunde das Produkt oder die Dienstleistung bei Dir kaufen.
Genau dieses WARUM ist der Unterschied, der Dich vom Mitbewerb unterscheidet und letztlich auch eine echte Bindung vom Kunden zu Dir begründet.

Als Gründer und Unternehmer ist es Deine Aufgabe die Vision und Mission, die Du hast zu formulieren und mit Deinem Team gemeinsam im Unternehmen zu leben. Daraus wird eine Unternehmenskultur geschaffen die ein MEHR ermöglicht.

Somit ist DEINE Misson und Vision gebündelt mit den individuellen Kompetenzen von Dir und Deinen Mitgestaltern die Grundbasis für den Erfolg, und die Freude bei der Arbeit und damit die erhöhte Motivation.
Ich wünsche Dir viel SOUL für Deine Vorhaben!

30 Comments

Post A Comment