FLOW für mehr Spass im Arbeitsleben! – Wie kommst Du da hin?

FLOW für mehr Spass im Arbeitsleben! – Wie kommst Du da hin?

Was bedeutet FLOW?
Und was hilft Dir dabei die positiven Aspekte des FLOW in Deine Arbeit zu übertragen?

Die besten Beispiele dafür, wie es ist im Flow zu sein, sind die Kinder. Wenn wir Kleinkindern zusehen, wie sie sich in ein Spiel vertiefen und dabei Zeit und Raum vergessen. Wenn wir erleben, wie die Mutter die Kinder mehrmals zum Essen rufen muß, dann haben wir jemand vor uns, der in einem kompletten Flow ist.

FLOW bedeutet dass wir in unserer Tätigkeit aufgehen und die Zeit verfliegt in dem was wir tun.

Das besondere an so einem Augenblick ist, dass unsere Gefühle, Gedanken, Wahrnehmungen in diesem Moment eine Einheit bilden. Oder anders ausgedrückt Kopf, Seele und Körper bilden in diesem Augenblick eine Einheit und verschmelzen miteinander. Daraus entsteht der Flow.

Dieser Flow hat eine besonders positive Auswirkung auf die Qualität der Arbeit und auf die Anstrengung die damit verbinden ist. Wenn wir uns eine Aufgabe widmen und damit in einen Flow-Zustand kommen, dann geht diese Aufgabe leicht von der Hand. Die Arbeit ist nicht mit Anstrengung verbunden, sondern am Ende sind wir glücklich bei deren Erledigung. Wir haben somit eine positive Emotion in diesem Moment und alles funktioniert mit Leichtigkeit und geradezu spielerisch. Und da es dann auch noch so offensichtlich einfach und leicht geht, ist jeder von uns zu recht darauf stolz, was wir gerade geschafft haben. Die damit gesammelte positive Erfahrung ist zusätzlich eine überaus starke Motivation immer mehr der Aufgaben in einem Flow-Zustand zu erledigen.

Also sollten wir mehr Wert darauf legen, dass wir uns in eine Art Flow-Zustand versetzen, wenn wir uns einer Aufgabe widmen.

Woher stammt der Begriff FLOW?


Zum erstenmal aufgebracht wurde die FLOW-Theorie von Mihály Csíkszentmihályi, der damals vor allem Künstler bei Ihrer Aufgabe beobachtete. Flow wird auch als eine intrinsisches Motivation bezeichnet.

Um grundsätzlich überhaupt in einen Flow-Zustand kommen zu können, sollten die Fähigkeiten respektive die Kompetenzen mit der Aufgabenstellung zusammenpassen. Das bedeutet, dass die Fähigkeiten vorhanden sein müssen um die Aufgabe bewältigen zu können.
Ein weiterer Aspekt dabei ist die Klarheit über die erforderlichen Handlungsstränge um zum gewünschten Ergebnis zu kommen.

Es besteht somit eine Ausgeglichenheit zwischen der Herausforderung und der Kompetenz. Dies setzt somit voraus, dass Du von der Aufgabe weder überfordert noch unterfordert bist. Folglich bist du von der vor Dir liegenden Aufgabe nicht gestresst aber auch nicht gelangweilt.
Es gilt zwischenzeitlich auch als nachgewiesen, dass wir bei Arbeiten in einem Flow-Zustand aber auch unsere eigenen Grenzen überschreiten können, was bedeutet dass wir eine bessere Leistung erbringen können.

Wenn wir also in einem Flow sind, dann ist die Aufmerksamkeit auf eine Tätigkeit fokussiert. Das besondere dabei ist, dass alle Nebenaspekte ausgeblendet werden, und wir uns sozusagen in dieser einen Arbeit verlieren. Wir verlieren dabei auch jedes Gefühl für Zeit, weil wir ausschließlich mit allen Sinnen mit dem Tun beschäftigt sind. Du bist dabei ein aktiver Teil der Arbeit, und bist nicht damit beschäftigt Dich selber im Tun zu beobachten.

Damit handelst Du im absoluten JETZT. Du bist somit im Hier und Heute. Um in einen Flow-Zustand zu kommen, ist eine der Grundvoraussetzungen, dass Du in Deiner absoluten Präsenz bist.

Dies ist in der heutigen Zeit der Zustand in dem wir uns am allerwenigsten befinden. Denn bereits wenn wir morgens aufstehen, sind wir bei unserem Frühstück oder dem schnellen Kaffe bereits am Weg in die Arbeit. Am Weg in die Arbeit sind wir bereits mit unseren Gedanken im Büro, und oftmals erinnern wir uns nichteinmal mehr, wie wir ins Büro gekommen sind.

Gemäß Studien der Harvard Universität verbringen wir mehr als 74% unsere Zeit damit, dass wir mit den Gedanken nicht bei unserem aktuellen Tun anwesend sind.

Eine einfache Anleitung für die Erhöhung der Präsenz


Die somit einfachste Übung für mehr Anwesenheit im JETZT ist

  • bereits am Morgen beim Trinken des Kaffees, diesen auch wirklich bewusst zu genießen, schmecken und riechen.
  • und auf unserem Weg in die Arbeit richtest Du die Aufmerksamkeit auf alles was Dir begegnet. Das neue Geschäft an der Ecke, die Bäume, die plötzlich alle wieder Blätter tragen …
  • Und wenn Du Deinen Arbeitsplatz betritts, dann nimm bewusst wahr wer bereits da ist und vielleicht auch, was diese Person an diesem Tag trägt.

Und ein ernstgemeintes Kompliment, das aus dieser Aufmerksamkeit entsteht, wäre doch schon mal ein guter Anfang für einen neuen Arbeitstag.

FLOW findet nur in der Gegenwart statt. Im JETZT!

Wenn ich also mehr FLOW-Momente in mein Leben und Arbeitsleben bringen will, dann ist eine der ersten wichtigen Übungen die Aufmerksamkeit immer wieder ins Hier und Jetzt zu holen. Und dabei sollten wir uns nicht entmutigen lassen, wenn unser Kopf uns wieder auf eine Gedankenreise schickt. Unser Kopf ist es gewöhnt uns ständig neue Gedanken zu senden, darin sieht er wohl seine wichtigste Aufgabe.

Es liegt daher ganz bei Dir, aufkommende Gedanken wieder ziehen zu lassen und wieder aktiv in Deine volle Präsenz, und in das Hier und Jetzt zurückzukehren.

Wer sich fragt, wie das gehen soll, dem kann das richtige persönliche Coaching oder verschiedene Selbst-Coachings Anleitungen eine gute Hilfe sein.

Womit ich Dir hier bereits einen kleinen Input bieten möchte ist die Information, dass

unser Kopf immer nur EINEN Gedanken denken kann.

Du wirst vielleicht sagen, nein das stimmt doch nicht, der hat ja unzählige Gedanken.
Ja, in unserer Wahrnehmung haben wir oftmals das Gefühl, dass wir verschiedene Gedanken gleichzeitig denken. Doch dem ist nicht so. Es ist immer nur ein Gedanke nach dem anderen, aber sie wechseln in einer rasanten Geschwindigkeit, sodaß bei uns oftmals der Eindruck entsteht, als würden die Gedanken auf parallelen Ebenen ablaufen.

Was bedeutet das für Dich?


Wenn Du Dich dazu entschließt, dass Deine Gedanken ganz bei der Wahrnehmung des Gegenübers sind, ganz bei der Wahrnehmung und dem aktiven Mitdenken in Deiner Tätigkeit sind, dann kannst Du Deine Gedanken einfach ins Hier und Jetzt holen. Es ist einfach nur eine Entscheidung dafür erforderlich und ein einfaches tun.

Also immer, wenn Deine Gedanken sich wieder auf Reise begeben, dann kehre einfach wieder bewusst mit Deinen Gedanken zu dem zurück, was Du gerade am tun bist. Und ich kann versprechen, dass unser Kopf jedes Mal versuchen wird uns neue und andere Gedanken zu schicken, sobald wir ihm dafür nur eine Gelegenheit geben.

Also hole Deine Gedanken dorthin, womit Du gerade beschäftigt bist ob Zuhören, kochen, essen, Auto fahren, ein Angebot schreiben, einen Code programmieren oder einen Artikel schreiben. Was es auch immer ist!

Du erhöhst Deine Chance auch in Deiner Arbeit in einen positiven FLOW-Zustand zu kommen, wenn Du Deine Präsenz und Aufmerksamkeit in jeden einzelnen Tagesabschnitt Deines Lebens immer wieder erneut bewusst einsetzt und übst.

Je öfter wir das tun, umso leichter gelingt es uns.

Also EINFACH MACHEN – und es wird einfach!


Ich freue mich, wenn Du Deine Erfahrungen mit der erhöhten Aufmerksamkeit, dem Sein in der Präsenz und dem FLOW dahinter mit uns teilst!

Folgende Artikel könnten für Sie auch noch interessant sein:

Warum ein WirtschaftsCoach?

Was hat Mission und Vision mit den Kompetenzen von Gründern und Mitarbeitern zu tun?

Komm ins TUN! – Nimm den leichten Weg! – ES EINFACH MACHEN

Lerne es EINFACH machen. – Einfache Übungen um Deine Gedanken und Deine Gefühle dafür zu nutzen!

Gute Entscheidungen sind schwer oder kann ich es einfach machen?

Achtsamkeit in der Arbeit? – Geht das? Und was bringt es?

17 Comments

Post A Comment